Mit der Sanierung des Wohnhauses in der Vierower Wende 1–6 wurde das Gebäude im Jahr 2011 umfassend modernisiert und gestalterisch neu ausgerichtet. Ziel war es, ein attraktives und identitätsstiftendes Wohnumfeld für die Bewohner zu schaffen.

Im Zuge der Sanierung wurden Dach und Balkone vollständig erneuert. Gleichzeitig erhielt das Gebäude eine energetische Aufwertung durch ein Wärmedämmverbundsystem und wurde mit einem freundlichen, individuell abgestimmten Farbkonzept versehen.

Besonderes Augenmerk lag auf der Entwicklung eines harmonischen und lebendigen Erscheinungsbildes, das die Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnhaus und dem Quartier stärkt. Durch die Verwendung „benachbarter“ Farbtöne entstand eine differenzierte, aber stimmige Fassadengestaltung. Dieses Konzept wurde auch beim direkt angrenzenden Wohnhaus im Ernst-Thälmann-Ring 5–7 aufgegriffen, sodass ein einheitliches Quartiersbild entstand.

Fensterachsen, Gebäudekanten, Balkoninnenflächen und Blumenkästen wurden gezielt farblich aufeinander abgestimmt. So entstand ein klares und individuelles Gesamtbild, das bewusst auf eine willkürliche Gestaltung verzichtet. Ergänzend wurden Eingänge und einzelne Aufgänge farblich hervorgehoben, um die Orientierung innerhalb des Wohnhauses mit rund 100 Wohneinheiten zu erleichtern – insbesondere für die vielen dort lebenden Familien.

  • Wohnhaus
  • 100 Wohnungen
  • Bauzeit: 2011
  • Baukosten: 1,49 Mio. Euro
  • Leistungen: Planung, Bauleitung, LPH 1 – 9

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